Íl- und Weinrouten: Die wichtigsten apulischen ÷nogastronomischen Etappen.

MINERVINO MURGE
Wir empfehlen einen Aufenthalt zum Mittagessen im Gutshof Barbera, der im 19. Jahrhundert erbaut wurde. Von hier genießt man einen schönen Rundblick über die Olivenhaine und die Weinstöcke. Die kürzliche Renovierung hat die Heuschober mit den Gewölben und alten Pflastersteinen in einen gastfreundlichen Speisesaal verwandelt. Hier werden typische lokale Gerichte, begleitet von Wein und Olivenöl Extravergine, mit dem Etikett Barbera versehen, angeboten.

CONVERSANO
Besichtigen Sie das Schloss Marchione, die alte Jagdresidenz von Giangirolamo II Acquaviva D’Aragona, der auch als der Schieläugige bezeichnet wurde. Essen Sie zu Abend in einem typischen apulischen Gutshof aus dem 16. Jahrhundert, der sich in Agro di Conversano befindet, dem alten Großgrundbesitz der Grafen Acquaviva d’Aragona. Er war einst eine prunkvolle Landresidenz, auf der die Aristokraten Freude daran hatten, zu jagen. Heute ist der Gutshof ein ideales Ziel für diejenigen, die gerne die Kultur, Geschichte und Tradition Apuliens in einer sehr gastfreundlichen und gemütlichen Atmosphäre entdecken möchten. Hier kann man die besten Gerichte der lokalen Küche, begleitet von hervorragenden regionalen Weinen genießen.

NOCI
Wir empfehlen, in Noci einen Abstecher zur Wurstwarenfabrik L.i.best zu machen, um den Betrieb und die Wildschweinzucht zu besichtigen. Hier können verschiedene Köstlichkeiten der Murge probiert werden, zum Beispiel der sogenannte „Sfizietto“, eine mit Fenchelsamen verarbeitete Schweinswurst, oder die natürlich gereifte Wurst „Coppa Murgia“. Besichtigen Sie die beiden Weinkeller Barsento, die aus dem Kalkgestein herausgegraben wurden. Der eine davon dient zur Alterung, der andere zur Verfeinerung der Weine. Sie können die zahlreichen, von der Familie Colucci produzierten Qualitätsweine probieren, zum Beispiel den Patruno, einen Wein von rubinroter Farbe mit einem intensiven fruchtigen Bukett. Zum Mittagessen empfiehlt sich das dem Weinkeller anliegende Restaurant mit typischen Gerichten der Murge, begleitet von den besten Weinen des Betriebes und dem Olivenöl Extravergine, versehen mit dem Etikett Barbera.

LOCOROTONDO
Locorotondo ist durch die hohe Produktion sowohl an Öl als auch an Weinen ein landwirtschaftliches Zentrum von großer Bedeutung. Hier geht der gleichnamige DOC- Wein hervor. Unter der Vielzahl an Trulli, die über das Itria-Tal verstreut sind, ragt eindrucksvoll der Weinkeller der Kooperationsgesellschaft von Locorotondo hervor. Er gilt als Meilenstein der Produktion des „Bianco Locorotondo“.

FASANO
In Fasano kann man die Olivenpresse des Gutshofes S. Angelo de Graecis besichtigen, der im 12. Jahrhundert errichtet wurde. Auf der…

Im 13. Jahrhundert wurde der Gutshof Eigentum des Klosters Santo Stefano von Monopoli und diente im 14. Jahrhundert als Kardinalsrente. Bis 1665 war er ein Heuschuppen der Abtei der griechischen Mönche von San Nicola in Casole von Otranto. Im Jahr 1693 ging das Eigentum auf den kaiserlichen Kardinal über, der dort eine Kirche errichten ließ und die Verehrung Märtyrers San Lorenzo einführte.

Die Bauernwohnung, errichtet aus „Carparo-Blöcken“ (dem Tuffstein der Murge) in der typischen gelblichen Farbe, befindet sich rechts des Gebäudes und entspricht dem ältesten Teil des Gutshofes, der im Stil des Cinquecento erbaut wurde. Gegenüber des Hauses des Halbpächters ragt die schneeweiße Ölmühle, im Stil des Settecento errichtet, hervor. Sie wurde kürzlich restauriert und in ein Museum für Olivenöl umgewandelt. Hier finden wir zahlreiche Gegenstände zur Ölverarbeitung, zum Beispiel die große Mühle, die Becken zur Sammlung der ausgepressten Früchte und vor allem die riesigen Holzpressen. Hinter dem Herrenpalast befindet sich ein wunderschöner Zitrusgarten. Unter den zahlreichen architektonischen und landschaftlichen Schönheiten des Gutshofes sticht am meisten die Kapelle hervor. Sie gilt als die eindrucksvollste ländliche Kapelle in der Region und wurde auf Kosten des kaiserlichen Kardinals im Jahr 1693 errichtet.

CISTERNINO
In Cisternino, in der Ölmühle „Il Frantoio“, wird der Besucher vom Inhaber D’Amico Pietro empfangen, der verschiedene Kostproben im Innern des eindrucksvollen, aus dem 18. Jahrhundert stammenden Trullo anbietet. Hier kann wertvolles Öl Extravergine probiert werden, das aufgrund eines ortstypischen Pressverfahrens auch als „La Lacrima“ – „Die Träne“ bezeichnet wird.

CEGLIE MESSAPICA

Hier werden vorwiegend Olivenbäume kultiviert. Es handelt sich hierbei um ein Gut von unschätzbarem landwirtschaftlichem Wert, das mit der Großartigkeit der einzelnen Bäume die Landschaft dieser Region prägt. Olivenbäume wechseln sich ab mit Mandelbäumen, Weinstöcken und einigen Saatfeldern, die fast immer zu den großen Gutshöfen gehören.

Planen Sie für das Mittagessen einen Aufenthalt im Gutshof Montedoro ein, der im Jahr 1807 errichtet wurde und aus mehreren Trulli und einem Altbau besteht. An den Gutshof angrenzend befindet sich das Museo della Civiltà del Trullo. Das Museum stellt ein wertvolles Zeugnis vergangener bäuerlicher messapischer Zivilisation dar. Im Innern eines eindrucksvollen Trullo ist eine vollständige Sammlung von Gegenständen und Produkten untergebracht, die die Messaper für ihre wirtschaftlichen und landwirtschaftlichen Aktivitäten verwendeten.

VILLA CASTELLI

Die Besichtigung des kaiserlichen Aquädukts, einer interessanten Konstruktion, die auf die ersten Jahrzehnte des vergangenen Jahrhunderts zurückgeht, gearbeitet in einer Reihe von Bögen aus Mazzaro-Gestein, darf nicht fehlen. Von oben kann der Besucher eine breite und tiefe Karstschlucht bewundern, die nur über eine steile Freitreppe zu erreichen und die ganz im Grün der Macchia versunken ist. Im Zentrum der Schlucht befindet sich der so genannte „Trappeto des Duca“, eine alte unterirdische Ölmühle von beträchtlichem Ausmaß, in deren Innern das Bauernmuseum besichtigt werden kann.

Planen Sie zum Mittagessen einen Aufenthalt im Gutshof „Sciaiami Piccola“ ein, der aus kleinen Trulli besteht und von Oliven- und Feigenbäumen, Kaktusfeigen und Weinstöcken umgeben ist. Sie werden von der eindrucksvollen Kulisse überrascht sein, die der Gutshof, thronend auf einem Terrassenhügel bietet. Hier können Sie Spaziergänge machen, um bei Ihrer Rückkehr mit der hervorragenden mediterranen Kusche des Hauses belohnt zu werden. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, biologisches Olivenöl Extravergine Dop „Collina di Brindisi“, sowie weitere auf dem Gutshof hergestellten Naturprodukte als Andenken an diesen zauberhaften Ort zu erwerben.

CAROVIGNO
Für den Naturliebhaber empfiehlt sich ein Spaziergang durch die Landschaft und Umgebung des Naturreservates von Torre Guaceto bei Carovigno. Führer begleiten die Interessenten auf den Pfaden des Naturschutzgebietes, um gemeinsam das Ökosystem zu erkunden. Der landwirtschaftliche Teil des Reservates besteht aus Saatfeldern und hundertjährigen Olivenbäumen, die die Agrarlandschaft des gesamten Gebietes beträchtlich prägen.

Die uralten Olivenhaine nehmen eine Fläche von 260 Hektar ein, welche an die Ausläufer der Murge angrenzt. Die jahrhundertealten Bäume gehören zur salentinischen Sorte „Ogliarola“.

Planen Sie danach zur Stärkung einen Aufenthalt im Restaurant „Settimo Cielo“ ein, das aus dem Städtchen Carovigno herausragt, eingebettet in das Grün Apuliens. Das Restaurant bietet eine romantische Atmosphäre mit viel Ruhe und Unbeschwertheit, wo Sie Olivenöl Extravergine und von der Besitzerin hausgemachte Liköre probieren können.

SAN VITO DEI NORMANNI
In San Vito dei Normanni haben Sie die Möglichkeit, zwei bedeutende Museen zu besichtigen, die sich beide im Dominikanerkonvent befinden: das Olivenölmuseum und das Bauernmuseum mit Werkzeugen und Gegenständen einstiger landwirtschaftlicher Tätigkeit.

Nach 4km Fahrt durch die wunderbare und eindrucksvolle Landschaft Apuliens, erreichen Sie den Gutshof „Tenuta Deserto“, eingebettet in eine Flache von 70 Hektar mit Olivenhainen, Weideland, Eichen- und Steineichenwäldern. Das Erdgeschoss des Hauptgebäudes wird von einem Sterngewölbe getragen, ein idealer Ort für Gäste, um zusammen zu sitzen und sich zu unterhalten. Den Besucher erwarten schmackhafte und typische Gerichte aus der lokalen Küche. Außerdem überlässt der Eigentümer den Gästen den Weinkeller zur Degustation erlesener Weine aus der Region.

MESAGNE
Mesagne ist bekannt für sein beeindruckendes Schloss und seine eindrucksvolle unterirdische Ölmühle, die professionell restauriert und in eine Vinothek umgewandelt wurde. Dort finden wir den Primitivo di Manduria wieder, der eine perfekte Verbindung mit den typischen Gerichten der traditionellen Küche eingeht, vor allem mit den ersten Gängen auf der Basis von Tomatensaucen, mit den zweiten Gängen, bestehend aus köstlichem Fleisch aus der Region und zum krönenden Abschluss mit den Mandeldesserts. Während der Degustation erwartet Sie auf Video eine faszinierende Reise ins Heimatland des Primitivo.

Besichtigen Sie nachmittags den Weinkeller „Riforma Fondiaria“, der im Zentrum des alten messapischen Gebietes, an der Weinstrasse Nr.7 liegt. Hier können Sie den Laden bewundern, in dem die Produkte des Betriebes verkauft werden, sei es offener Wein, Flaschenweine oder Olivenöl Extravergine.

MANDURIA
In Manduria befindet sich die „Accademia die Racemi“, ein Unternehmen, das im Jahr 1992 aus der Vereinigung von Weinbauern und Weinexperten aufgrund ihrer gemeinsamen Leidenschaft für Qualitätsweine hervorgegangen ist.

Die Degustation des ausgezeichneten Primitivo hinterlässt beim Besucher ein Gefühl von großer Anmut dank der lebhaften rubinroten Farbe, dem ausgezeichneten Aroma und dem verführerischen Gaumenkontakt.

SAN PIETRO VENRNOTICO
In San Pietro Vernotico befinden sich die Weinkeller der Landwirtschaftsgenossenschaft „Santa Barbara“. Hier hat die Natur dem Land ein gemäßigtes Klima beschert und das Wachstum der Weinstöcke begünstigt, die reich an hochwertigen Weintrauben sind. Diese bringen zu unseren Stolz Weine für wirkliche Kenner hervor, wie den „Brindisi D.O.C.“ und den „Squinzano D.O.C.“, Weine mit unnachahmlichen Duftnoten und Buketts.

Der Stolz der Genossenschaft ist die Produktion der typischen Weine des Salento: der „Bianco“ und der „Rosato“. Beide sind in der Tat Weine von hochwertiger Qualität, erzeugt mit moderner Technik.

Das Juwel dieses Weinkellers ist jedoch der „Barbaglio“, der in begrenzter Menge erzeugt wird, eine besondere Verarbeitung genießt und eine lange Reifezeit in Eichenholzfässern hinter sich hat: ein Rotwein mit den typischen Kennzeichen der Traubensorten „Negro Amaro“ und „Primitivo“.

SALICE SALENTINO
Wenn man in Richtung der salentinischen Halbinsel weiter fährt, einem Gebiet mit alter Weinanbautradition, erreicht man die kleine ländliche Gemeinde Salice Salentino, wo seit mehr als 300 Jahren ein alter Weinkeller besteht: der „Leone de Castris“. Dieses großartige und würdevolle Gebäude empfängt den Besucher, indem es diesem schrittweise, wie in einer Reise von der Antike zur Moderne, die Bilder und alten Gegenstände, Zeugnisse der Vergangenheit, bis zu den Labors und dem modernen Degustationsraum enthüllt.

Im Weinkeller kann eine breite Palette an Produkten verkostet werden: Rotweine, Weißweine, Roséweine D.O.C. (Salice Salentino, Locorotondo, Copertino), Sekt, Sekt rosé, Branntwein und besonders wertvolles Öl.

LEVERANO
In diesem typischen salentinischen Dorf werden verschiedene Arten von Weinen produziert: Weißwein, Likörwein, Spätlese, Roséwein, Rotwein, aber auch Riserva und Negro Amaro.

Eine Besichtigung des Betriebes „Conti Zecca“ ist lohnenswert aufgrund seines typischen „Nero IGT Salento“, genauso wie die Besichtigung der Winzergenossenschaft „La Vecchia Torre“, die im Jahr 1959 von ca. 50 Mitgliedern gegründet wurde und sich zur größten Genossenschaft der gesamten Provinz entwickelt hat. Versuchen Sie den „Chardonnay Salento“, ein Wein der gut mit Vor- und Fischspeisen korrespondiert.


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